HOLDEM POKERN

Das Holdem Pokern Blog
Jan1

Poker und der damit verbundene Traum vom schnellen Geld und einem sorgenfreien Leben in Reichtum übt eine stetig stärker werdende Anziehung auf viele Menschen aus. Turniere spielen, Preisgelder gewinnen, nie wieder arbeiten müssen – diese Vorstellung animiertimmer mehr Anfänger, selbst ihr Glück beim Poker zu versuchen.
Damit man aber eine Tages so erfolgreich und lässig wie die Profis um Summen spielen kann, die durschnittliche Arbeitnehmer in einem ganzen Leben erwirtschaften, muss man zunächst die Grundlagen von Poker sicher beherrschen.

Man spielt Poker mit einem Deck mit 52 Karten: 2-10, Bube, Dame, König, Ass, jeweils in Kreuz, Pik, Karo und Herz. In jedem Casino gibt es bezüglich der Spielerzahl andere Angebote, theoretisch kann man Poker mit zwei bis zweiundzwanzig Personen spielen. De facto wird aber selten mit mehr als zehn Spielern gepokert. Jeder kann sich in einem Casino für Spielchips, die natürlich oft echtes Geld repräsentieren, an einem Tisch einkaufen. Dabei ist das Spielziel natürlich der Gewinn von mehr Chips. Wenn man sich, zum Beispiel, für 100 Euro in ein Spiel einkauft, dann seine Chipzahl durch geschicktes Poker verdoppelt und aufhört, bekommt man für seine Chips 200 Euro zurück. Poker wird aber auch oft in Turnierform, nach dem K.O.-Prinzip, gespielt. Dabei wird so lang gespielt, bis nur noch ein Spieler übrig ist, dann werden anhand der Platzierung die Preisgelder ausbezahlt. Ausgeteilt wird beim Poker im Uhrzeigersinn, wie bei den meisten Kartenspielen. Dabei wandert nach jeder Runde die Funktion des Kartenmischers und -gebers im Uhrzeigersinn um einen Spieler weiter. Diesen Spieler nennt man im Poker dann für die jeweilige Runde “Dealer”. Direkt nach dem Dealer kommt der „Small Blind“, dann der „Big Blind“. Dazu jetzt mehr. Damit man im Poker in jeder Runde einen Pot hat, um den es sich zu spielen lohnt, hat man die Blinds. Der “Big Blind” ist der Mindesteinsatz, der “Small Blind” ist die Hälfte davon. In einem Spiel, in dem die Blinds also bei „4/8“ stehen, muss der Small Blind 4 Chips und der Big Blind 8 Chips setzen. Es gibt auch eine Alternative zum Blind-Konzept: Die Ante. Dabei muss jeder Spieler, der eine Hand ausgeteilt bekommen will, den Mindestbetrag setzen.

Soviel zur Theorie, als nächstes kommen wir zum tatsächlichen Spiel. Beim Poker soll in jeder Hand aus allen verfügbaren Karten, also offenen und verdeckten das beste Blatt zusammengesetzt werden, das immer aus 5 Karten besteht. Hier aufsteigend nummeriert die möglichen Pokerblätter:

High Card: Der Spieler hat keins der Pokergewinnlätter. Nun zählt die höchste Karte.

high card 300x103 Poker: Eine Einführung in die Theorie

High Card

Pair: Der Spieler hat zwei gleiche Karten, zum Beispiel zwei Könige.

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Pair

Two Pair: Der Spieler hat zwei pairs.

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Two Pair

Trips: Der Spieler hat drei gleiche Karten.

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Trips

Straight: Der Spieler hat 5 Karten in einer Reihe, zum Beispiel zwei bis sechs.

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Straight

Flush: Der Spieler hat 5 Karten mit demselben Symbol, also zum Beispiel 5 Karo.

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Flush

Full House: Der Spieler hat 3 gleiche Karten und noch 2 gleiche Karten, zum Beispiel drei vieren und zwei Buben.

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Full House

Four of a Kind: Der Spieler hat alle vier gleichen Karten.

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Four of a kind

Straight Flush: Der Spieler hat eine straight in einem Symbol.

straight flush 300x103 Poker: Eine Einführung in die Theorie

Straight Flush

Royal Flush: Der Spieler hat einen straight flush von Zehn bis Ass.

royal flush 300x103 Poker: Eine Einführung in die Theorie

Royal Flush

Besonders faszinierend am Poker ist jedoch, dass keineswegs immer die beste Hand gewinnt. Kann ein Spieler seinen Gegner durch überlegte, oftmals gewagte Einsätze dazu bewegen, seine Hand zu folden, gewinnt er den Pot. Wie das Bieten in den jeweiligen Wettrunden abläuft und wie man auf diese Weise seinen Gegner dominieren kann, sollen die weiteren Artikel zum Thema Poker in den kommenden Wochen erläutern.

Originally posted 2010-03-25 21:09:33. Republished by Blog Post Promoter

Category : Poker Grundlagen

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