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Informationen zu Bankroll Management

Posted by : Marcel H.
Jan1

Herzlich willkommen zur zweiten Serie zum Thema Poker auf diesem Blog! In der ersten, die während der letzten Monate lief, haben wir ihnen die verschiedenen Pokervarianten vorgestellt, die weltweit in den vielen Casinos und daheim beim live pokern gespielt werden. Selbstverständlich haben wir auch die online poker Spielarten, allen voran die Pokervariante die am meisten vom poker onlineboom profitiert hat, das Texas Hold em, vorgestellt. Informationstechnisch sind wir dabei mehr in die Breite, als in die Tiefe gegangen und haben pro Pokervariante einen Artikel veröffentlicht, in dem wir die Regeln erklärt und einige grundlegende Tipps zum Spiel gegeben haben. In der kommenden Serie geht es nun auf vielfachen Leserwunsch nur noch um eine Pokervariante und welche könnte das sein außer Texas Hold’em! Wir werden Texas Hold’em in den kommenden Wochen bis in’s kleinste Detail erklären und ihnen beibringen, wie sie über Flop, Turn und River ihre Gegner dominieren. Selbstverständlich gehen wir auch auf das ganze drum herum ein, sie Poker Software, die nötige Disziplin und das Thema, um das es heute gehen wird und das auch gleichzeitig vielleicht eins der wichtigsten, aber definitiv das grundlegendste Thema im ganzen Poker ist: das Bankroll Management. Bankroll Management ist deswegen so wichtig, weil ihre komplette Pokerkarriere an mangelndem Bankroll Management scheitern kann, obwohl sie der beste Spieler der Welt sind. Doch warum ist Bankroll Management so wichtig?

Bankroll Management beginnt schon, bevor sie sich an einen Pokertisch setzen und ist für den blutigsten Anfänger genauso wichtig wie für den ausgefuchstesten Profi. Bankroll Management bedeutet auf Deutsch “Bankroll Verwaltung”. Doch was ist eine Bankroll? Ihre Bankroll, auf die sich ja das Bankroll Management bezieht, ist das Geld, das sie zum Pokern verwenden, also zum Beispiel die 100$ die sie auf Pokerstars haben. Bankroll Management heißt nun, dass sie dieses Geld klug und gewinnmaximierend einsetzen. An der Börse gilt das Prinzip, dass sie ihre Anlagen am besten immer weit streuen, das bedeutet, dass sie nie ihr gesamtes Kapital auf eine Anlage setzen sollten, da sie bei einem Absturz der Aktie plötzlich ihr gesamtes Kapital verlieren könnten. Und so ein Absturz kann immer geschehen: der CEO der Firma könnte plötzlich versterben und die Firma in den Händen eines inkompetenten Vertreters lassen, eine Naturkatastrophe oder ein Krieg kann ausbrechen, die Zulieferer der Firma können pleite gehen oder oder oder. Auf viele Faktoren hat der Aktionär dabei keinen Einfluss. Genauso ist es beim Poker: sie können der beste Spieler der Welt sein und preflop ihr Geld mit Assen gegen Könige rein bekommen und trotzdem wird in einem von fünf Fällen ein König auf’s board kommen und sie werden verlieren. So ist es beim Poker: es gibt immer durch das Glück bedingte Swings. Damit diese Swings nicht ihre ganze Bankroll vernichten, gibt es das Bankroll Management. Das bedeutet in Anlehnung an das Börsenbeispiel, dass sie nie mit ihrer gesamten Bankroll an einen Tisch gehen sondern immer nur mit einem Bruchteil. Das ist Bankroll Management. Als gutes Bankroll Management gilt dabei, für ein Limit, das sie spielen wollen, mindestens 2500 Big Blinds in der Bankroll zu haben. Wenn sie also NL10 spielen wollen, ist es gutes Bankroll Management, wenn sie das erst tun, wenn sie mindestens 250$ in der Bankroll haben. Wollen sie auf NL25 aufsteigen, brauchen sie mindestens 625$ in der Bankroll und so weiter. Bankroll Management ist extrem wichtig um die unvermeidbaren Swings im Poker abzufangen! Achten sie daher gut auf Bankroll Management. Lernen sie die Beträge, die sie gemäß des Bankroll Management brauchen um bestimmte Limits zu spielen und achten sie akribisch auf ihr Bankroll Management! Viel Glück beim Pokern unter den Regeln des Bankroll Management!

Originally posted 2010-08-13 09:30:10. Republished by Blog Post Promoter

Category : Poker Software

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